Kaufberatung Longboards

5 Tipps zum Longboard Kauf

guy on a long board1) – Der Fahrstil Ähnlich wie bei Fahrrädern, wo man sich beispielsweise beim Kauf zwischen Mountain Bike und Rennrad entscheiden muss, gibt es auch unterschiedliche Longboard-Typen. Wir unterteilen sie in Cruising, Dancing, Carving, Freeride & Downhill. Dancing, Freeride, Carving & Downhill sind eher für erfahrenere Fahrer geeignet, da sie auf hohe Geschwindigkeiten oder auf das Ausüben von Tricks ausgelegt sind. Die Cruising Modelle sind, wie es der Name schon vermuten lässt, für ein entspanntes Fahren in der Stadt gedacht und somit auch gut für Anfänger. Wer also gerne mit mit seinem Board mal eben schnell in die Stadt möchte oder am Abends noch einmal eben schnell etwas vom Kiosk holen möchte, der ist mit einem Cruiser gut bedient.

2) – Körpergröße und -gewicht Das Deck, also das Brett eines Longboards gibt es in verschiedenen Breiten, Längen und Formen. Dies hat einerseits etwas mit den oben genannten Typen zu tun, andererseits spielt auch die Optik eine Rolle für die vielen unterschiedlichen Formen. Vor allem für Personen mit großen Füßen ist es wichtig, dass sie ein breites Brett finden, damit ein fester Stand auf dem Deck gewährt wird. Die Flexibilität eines Longboards lässt sich daran erkennen, wie sehr es sich biegt, wenn man auf dem Board Sprungbewegungen ausübt. Für das Cruisen und Carving (Kurviges Fahren im Gefälle) ist eine hohe Flexibilität von Vorteil. Jedoch sollten Personen mit einem höheren Gewicht auf weniger Flexibilität (kurz Flex) achten, um eine höhere Stabilität zu erlangen.

3) – Die Rollen Ebenso wie bei den Rennboliden der Formel 1 gibt es unterschiedliche Härtegrade für Rollen. Weiche Rollen besitzen einen hohen Grip und dämpfen stärker Unebenheiten des Straßenbelags. Härtere Reifen besitzen eine bessere Rolleigenschaft (Man ist schlichtweg schneller) und nutzen sich nicht so schnell ab. Ein weiterer Vorteil der harten Reifen ist das kontrollierte sliden. Möchte man mit sein Board abbremsen, indem man sich mit den Rollen quer zur Fahrtrichtung stellt, so sorgt der fehlende Grip für eine bessere Kontrolle. Des Weiteren gilt: Je schwerer der Fahrer, desto eher sollte er zu härteren Rollen greifen.
Ein weiterer Punkt ist die Größe der Rolle. Je kleiner sie sind, desto besser die Beschleunigung. Je größer die Rolle, desto stabiler wird das Board. Jedoch ist die Endgeschwindigkeit bei breiten Rollen höher. Young skater training on the table

4) – Grundlegende Begriffe Wer einmal anfängt sich mit Longboards zu beschäftigen, der wird schnell verzweifeln. Pushen, Pumpen, Carven, Dropthrough, Flex, Concave sind nur einige Begriffe die immer wieder fallen. Sätze wie „”Klar, zum pushen ist Dropthrough unwidersprochen angenehmer als Topmount.“, sorgen für große Fragezeichen auf der Stirn. Darum haben wir hier für euch kurz ein paar wichtige Begriffe erklärt. „Pushen“ und „Pumpen“ sind zwei Methoden, um das Board in Bewegung zu setzen. Wobei „Pushen“ die klassische Skateboarder Bewegung meint, also mit dem Fuß das Board anzuschieben. Pumpen ist im Gefälle möglich. Durch „rhythmische „ Bewegung setzt sich das Board in Gang. „Top Mount“ und „Drop-Through“ beschreiben den Anbau der Achse. Ein unterschiedlicher Anbau verändert das Fahrverhalten. „Flex“ beschreibt, wie schon erklärt, die Flexibilität des Longboards. Die Concave bezeichnet die Wölbung der Längsseiten des Boards. Je leichter die Concave, desto höher die Boardkontrolle.

5) – Preis „Wer billigt kauft, kauft zweimal“ gilt meist auch bei Longboards. Das es gerade für Anfänger in den ersten 1-2 Jahren kein Board für 300 Euro oder mehr sein muss, da sind sich auch Longboardexperten einig. Der Kauf eines sehr teuren Boards zu beginn ist auch deshalb nicht sinnvoll, da man zu Beginn selbst gar nicht weiß, welcher Fahrtyp man ist. Deshalb stellen wir euch drei Allrounder vor, die ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis bieten.